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Gefahr aus der Babyflasche?

Bei einem Test der Zeitschrift Ökotest wurden hormonaktive Substanzen in Babyflaschen nachgewiesen. Die in der Zeitschrift veröffentlichte Studie zeigt, dass bedenkliche Mengen an Bisphenol A in Flaschen aus Plastik in die Babynahrung austreten können.

babyflasche

Was ist Bisphenol A?

Bisphenol A wirkt im menschlichen Körper ähnlich wie das Hormon Östrogen. Bei Säuglingen kann es zu Unfruchtbarkeit, Fehlbildungen und verfrühter sexueller Reife führen.

Plastikflaschen bestehen aus Polycarbonat, das sich beim Erhitzen spalten kann. Dadurch bildet sich Bisphenol A immer wieder aufs Neue.

Das heißt, bei längerem Gebrauch wird die Substanz nicht ausgewaschen, sondern kann im Gegensatz sogar noch mehr werden.

Als ungenügend hat sich im Test auch die Zubereitung in der Mikrowelle herausgestellt. Wird die Babyflasche direkt nach dem Auskochen mit einem warmen Getränk befüllt, so lösen sich geringe Mengen von Bisphenol A. Die Gefahr besteht ebenso bei einer zerkratzten Flasche. Und wird das Wasser nach der Sterilisation in der Mikrowelle erhitzt, lösen sich noch wesentlich mehr Mengen des Hormongiftes.

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